Was birngt das Bestellerprinzip und die

Was ist eine Mietpreisbremse bzw. Maklerbremse?

Der Begriff Maklerbremse ist eine Zusammensetzung aus dem Worte „Makler“ und Mietpreisbremse. Die Begrifflichkeit soll den Zusammenhang bei Immobilientransaktionen des Bestellerprinzip, verdeutlichen und der damit verbundenen gesetzlichen Neuregelung. Seit Mitte 2015 müssen Makler in der Zahlung der Provision „gebremst“ werden. Es handelt sich dabei um eine Wortschöpfung die impliziert, dass Makler ausgebremst werden in der Gestaltung Ihrer Vertragsfreiheit, insbesondere in der Zahlungsverpflichtung Ihrer Außenprovision, die in der Vergangenheit in angespannten Immobilienmärkten von dem suchenden Mieter bedient wurden. Ziel der gesetzlichen Neuregelung ist es, dass derjenige den Makler bezahlt bzw. Dienstleister vergütet, der ihn auch bestellt hat. Das Gesetz zur Einführung dieser Regelung wurde daher als Bestellerprinzip tituliert. Die gesetzliche Neuregelung, die die Miethöhe in Deutschland reglementiert, bezeichnet man als Mietpreisbremse und regelt die Deckelung der Mietsteigerungen in zuvor genau bestimmten Regionen. Diese befinden sich in der Regel in den Regionen in denen es zu rasanten Preisanstiegen bei den Mieten gekommen ist. Hierzu gehören Berlin, Hamburg, München, aber auch viele kleinere Universitätsstädte und Gemeinden die von dieser gesetzlichen Neuregelung Gebrauch machen. Ein Suchagent kann einem dabei weiterhelfen schneller bei der Immobiliensuche fündig zu werden.

Provisionsfrei und die Mietpreisbremse?

Makler gesucht sollen nur noch von demjenigen bezahlt und vergütet werden, der ihn auch bestellt, d.h. beauftragt hat. Dies kann sowohl beim Immobilienverkauf als auch bei der Vermietung der Fall sein. Wobei der Gesetzgeber besonders den Schutz des Mieters im Sinn hat und hier eine Reglementierung in seinem Interesse vorgesehen hat. Der Immobilienkauf und mögliche Ankaufsprofile sind davon zunächst nicht betroffen. Bisher war es den Maklern vorbehalten Mietwohnungen provisionspflichtig anzubieten. Diese Handhabe wird jetzt gesetzlich neu geregelt so dass in Zukunft nur noch provisionsfreie Wohnung offeriert werden dürfen. Dies ist per Gesetz festgeschrieben und kann sogar zu Abmahnungen führen, sollte sich der Anbieter der Mietobjekte nicht daran halten.

Die Mietpreisbremse und das Bestellerprinzip

Die besagte Mietpreisbremse soll die ungehemmt Vergütungsfreiheit der Makler insbesondere auf dem Vergütungsmodel des Bestellerprinzip abzielen.Die Neuregelung der Mietpreisbremse gilt in:

Vor- und Nachteile der Mietpreisbremse

Das Bestellerprinzip innerhalb des MietNovG kann durchaus als sinnvoll betrachtet werden, da sie dem kaufmännischen Prinzip folgt. Eine Folge daraus wird, das der Makler gesucht zum Suchagenten oder Suchmakler wird, er wird als Immobilien Suchmakler im Auftrag für Dritte nach passenden Immobilien Ausschau halten. Im Prinzip gehen gut etablierte Makler bereits seit langem diesen Weg.

Die Mietpreisbremse versucht aber neben der „Maklerbremse“ vor allem auch den wohnwirtschaftlichen Mietmarkt zu regulieren und mögliche Preissteigerungen zu begrenzen. Es gibt aber einerseits zahlreiche Ausnahmen (Neubau, „umfassende Modernisierung“, Index statt Staffelmieterhöhungen usw.), die zu einer Umgehung, aber keiner maßgeblichen Erleichterung für die Mieter führen wird. Andererseits muss man festhalten, dass es sich bei der „Bremse“ um eine Deckelung der möglichen Mietsteigerungen handelt, die ganz klar die Marktmechanismen der freien Marktwirtschaft deckeln und regulieren. Immobilien für den Hauskauf und Immobilien Kaufgesuch sind von der Neuregulierung übrigens nicht betroffen. Hier gilt weiterhin das Prinzip der Makler-Außenprovision, Mietsteigerungen müssen indes berücksichtigt werden, sofern das Ankaufsprofil in die Asset Klasse der Wohnimmobilien fällt, diese vermietet wird oder ist, es sich um keinen Neubau, energetische Sanierung oder umfassende Modernisierung handelt.
Die Mietpreisbremse ist regional auf bestimmte Ballungsgebiete begrenzt, die selbst von den Bundesländern und Kommunen definiert werden. Bei den ausgewählten Regionen handelt es sich um Ballungsgebiete mit angespanntem Wohnungsmarkt, wie u.a. Berlin, München und Hamburg. Da die gesetzliche Neuregelung auf Vergleichsmieten beruht, die je nach Interpretation des Mietspiegels basiert, ist es schwierig selbst als wissender Vermieter den richtigen Mietpreis oder die zulässige Erhöhung daraus zu eruieren. Die vielen Ausnahmen führen zu möglichen Rechtstreitigkeiten und weiteren neuen Regularien, die Vermieter und Investoren zögerlich in die Ausweitung des Baus und die Investition von Bestandsobjekten bereit sind. Hier wäre der volkswirtschaftlich sinnvollere Ansatz den Wohnungsbau proaktiv zu fördern, statt ihn weiter zu regulieren. Mit zunehmender Nachfrage durch den Zuzug von Flüchtlingen, dürfte sich dieser Teuerungsprozess nicht entschärfen lassen. Die Wohnungssuche und Mietersuche würde dadurch mittel- bis langfristig endlich entzerrt und entlastet. Dies kann aber nur durch eine massive Förderung erreicht werden statt weiter zu regulieren.
Die Mietpreisbremse wird daher in vielen Kreisen als „zahnloser Tiger“, als volkswirtschaftlich schädlich und wohnungspolitisch kontraproduktiv gesehen. Die Ausführungen zur Maklerbremse/Bestellerprinzip werden stattdessen weniger kritisch bewertet und von der Masse der Marktteilnehmer und Bevölkerung sogar begrüßt.

Immobase und die Mietpreisbremse

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